Zuflucht und Perspektiven
Unser Bereich Zuflucht bietet jungen Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte Schutz, Struktur und Zukunftsperspektiven. In betreuten Wohngruppen, ambulanten Hilfen, therapeutischen Zusatzmodulen und Wohnführerschein‑Kursen begleiten wir sie bei der Bewältigung traumatischer Erfahrungen, dem Erwerb von Alltagskompetenzen und dem Schritt in ein selbstbestimmtes Leben
FAQ
Für wen ist der Bereich „Zuflucht“ geeignet?
Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 21 Jahren mit und ohne Fluchterfahrung, die einen geschützten Ort und pädagogische Betreuung benötigen. Stationäre Hilfen nehmen Jugendliche auf, die nicht mehr bei ihren Familien leben können. Spezielle Plätze für unbegleitete minderjährige Geflüchtete berücksichtigen deren Migrations‑ und Traumaerfahrungen.
Wie läuft der Aufnahmeprozess ab?
Die Unterbringung in stationären oder ambulanten Zufluchtsangeboten erfolgt über das Hilfeplanverfahren in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt. Bei unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten arbeiten wir eng mit den zuständigen Jugendämtern oder dem Berliner Senat zusammen; in Krisensituationen kann eine kurzfristige Inobhutnahme im Clearing erfolgen. Therapeutische Zusatzmodule werden über das Jugendamt beantragt.
Wie lange dauert die Betreuung?
Die Betreuungsdauer richtet sich nach dem individuellen Hilfeplan. Stationäre Hilfen begleiten Jugendliche so lange, bis sie eigenständig wohnen können. Das therapeutische Zusatzmodul ergänzt die stationäre Hilfe für den Zeitraum des Aufenthalts.