Ambulante Hilfen

Ambulante Hilfen

Ambulante Hilfen für queer lebende Jugendliche, junge Erwachsene und Familien

Wir begleiten queere junge Menschen, ihre Angehörigen sowie queere Familien im Prozess der Identitätsentwicklung, bei der Bewältigung von Herausforderungen und Konflikten und fördern das Zusammenleben durch ressourcenorientierte Stärkung sozialer, kognitiver und emotionaler Kompetenzen. Erziehungsbeistand, intensive Einzelbetreuung, Eingliederung- und Familienhilfe stärken Resilienz, Kofliktmanagement und die selbstbestimmte Lebensgestaltung.

Malte Mühlsteff

(er/ihm)

Bereichsleitung Queer Leben Ambulante Hilfen und Projekte

Willdenowstraße 5
13353 Berlin

Tel. 0162-250 96 92

Fax 030-454 916 77

Die sozialpädagogischen Angebote verfolgen in ihrer Struktur das Ziel, den Jugendlichen, den Familien, und auch dem sozialen Umfeld die nötige Unter­stützung zukommen zu lassen, um die jeweiligen Entwicklungs­schritte wieder eigen­verantwortlich bewältigen zu können.

  • Erziehungsbeistand / Betreuungshelfer*in (§ 30 SGB VIII)
    Die sozialen, kognitiven oder emotionalen Fähigkeiten eines jungen Menschen, der sich im geschlechtlichen Identitäts­prozess befindet, sollen gestärkt werden, um aktuelle Konflikt­situationen, Alltags­probleme und Entwicklungs­krisen zu bewältigen. Eine alters­gemäße Verselbst­ständigung unter Einbeziehung des familiären und sozialen Umfelds wird unter­stützt und begleitet. Eine Einbettung des jungen Menschen (und ggf. seiner Familie) in passende soziale Zusammen­hänge kann dabei ein Ziel sein.
  • Sozialpädagogische Familienhilfe (§ 31 SGB VIII)
    Diese Form der ambulanten Hilfe wendet sich an Erziehungs­berechtigte und bezieht sich gleicher­maßen auf Kinder und Jugendliche, welche eine problematische Entwicklung ihrer geschlechtlichen Identität oder Orientierung signalisieren und auch auf Elternteile, welche z.B. ein trans­sexuelles Coming-Out haben und deren Kinder Unter­stützungs­bedarf signalisieren.
    Die Sozial­pädagogische Familienhilfe hilft diesen Familien bei der Wahrnehmung der Erziehungs­aufgaben, der Bewältigung des familiären Alltags, von Ereignis- und Entwicklungs­krisen im psychischen und sozialen Bereich. Durch Unter­stützung der gesamten Familie sollen die Entwicklungs­chancen des jungen Menschen und auch die erzieherischen Fähig­keiten der Erziehungs­berechtigten gefördert werden. Eine ressourcen­orientierte sozial­pädagogische Beratung und Begleitung berücksichtigt dabei neben speziellen familiären Lebens­bedingungen insbesondere die Auswirkungen, welche die geschlechtliche Identitäts­findung eines Familien­mitglieds auf die ganze Familie und das soziale Umfeld haben können.
  • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (§ 35 SGB VIII)
    Dieses Angebot richtet sich an junge Menschen in entwicklungs­gefährdenden Lebens­situationen mit ggf. gravierend beeinträchtigten Beziehungen zu den Menschen des sozialen Umfelds. Der geschlechtliche Identifikations­prozess macht häufig eine intensive Unter­stützung des sozialen Umfeldes erforderlich. Familien- oder Peer­gruppen­konflikte, Schul- und Ausbildungs­schwierig­keiten, Sprach- oder Verhaltens­störungen, psychische oder Drogen­probleme, Prostitution und Suizidalität gehören zu den häufigen Begleit­erscheinungen dieser kritischen Lebens­situation. Die Hilfe ist dabei individuell zugeschnitten und berücksichtigt das aktuelle Lebens­umfeld des jungen Menschen. Sie beinhaltet Intervention in akuten Krisen, fördert emotionale Fähig­keiten, Selbständigkeit, soziale Kompetenzen und Umwelt­bindungen. Darüber hinaus unter­stützt sie bei der Entwicklung realistischer Lebens­planungen einschließlich der materiellen Grundlagen und begleitet deren Umsetzung.

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